Eine Rundreise durch den Bundesstaat New York

New York ist einer der aufregendsten Bundesstaaten Amerikas. Nicht umsonst trägt der facettenreiche Staat der USA den Beinamen „Empire State“, was übersetzt Imperium-Staat bedeutet. Mit seinen rund 19,5 Millionen Einwohnern gilt New York als drittbevölkerungsreichster Staat, obwohl seine Fläche „nur“ 141.000 km² beträgt. Das sind rund ein Drittel der Fläche Deutschlands. Damit bietet sich der Bundesstaat New York für abwechslungsreiche Rundreisen ganz besonders an. Von den Ausläufern der Appalachen bis hin zu den Atlantikstränden Long Islands, vom 1629 m hohen Mount Marcy bis hin zum großen Eriesee, der vom breiten Saint Lawrence-Strom gespeist wird.

Auf der Rundreise durch New York gibt es zahlreiche Städte, wie auch eine atemberaubende natürliche Vielfalt zu bestaunen. Dabei ist es gleich, ob man an einer Studienreise teilnimmt oder mit dem Mietwagen auf Entdeckungstour geht. Passende Online-Angebote gibt es hier zu finden. Oft liegen auch benachbarte Staaten wie Pennsylvania, Connecticut, Vermont oder Massachusetts auf der New York-Route, sodass den Reisenden mit einer New York-Rundreise die Tür zur gesamten Ostküste offen steht.

Die größten Städte New Yorks

Der Bundesstaat New York lässt sich in zwei Bereiche aufteilen: Downstate New York, welches die Agglomeration der Millionenmetropole New York Citys umfasst, und Upstate New York, das den Rest des Staates beinhaltet. In Downstate New York ist natürlich New York City das Must-See. Die Weltmetropole direkt am Hudson River überzeugt bereits im Anflug mit der Skyline und der berühmten Freiheitsstatue mitten im Atlantik. Fast die Hälfte der Bewohner des Bundesstaates New York leben in New York City selbst. Hier kann man Empire State Building, die Metropolitan Opera oder zahlreiche Museen besichtigen.
Die zweitgrößte Stadt nach New York City ist Buffalo. Sie befindet sich am anderen Ende des Bundesstaates, direkt am Eriesee gelegen, mit Blick auf Kanada. Nicht weit davon entfernt liegen auch die Niagara-Fälle, welche neben dem 115 m großen Rathaus von Buffalo und siebzig weiteren Gebäuden des National Register of Historic Places zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten rund um Buffalo gehören. Ebenfalls zu den wichtigsten Städten der Region Upstate New York zählt natürlich die Hauptstadt des amerikanischen Staates, Albany. Hier steht das bekannte New York State Capitol und zahlreiche sehenswerte Kirchen und Kathedralen. Das Stadtbild wird von Neoklassizismus, Beaux-Art-Stil und modernen Gebäuden geprägt. Nahe an der Grenze zu Vermont an der Mündung des Flusses Mohawk in den Hudson-River gelegen, ist Albany eine wunderbare Abwechslung zum Trubel New York Citys.

Long Island – Strand- und Angelurlaub

Long Island ist eine Insel im Atlantik, die eine Fläche wie Mallorca umfasst. Sie wird von vielen kleineren Inseln umgeben und ist vor allem für paradiesische Strände bekannt. Aufgeteilt in vier Countys, zählt Long Island fast zur Hälfte zu New York City dazu. Teilweise wird auf Long Island sogar Agrarwirtschaft betrieben, wobei die Fischerei der größere wirtschaftliche Sektor ist. Aufgrund der reichen Fischgründe kann man hier wunderbar Angeln.

Niagara-Falls: Indian Summer in New York

Gegenüber der gleichnamigen kanadischen Stadt liegt Niagara-Falls, benannt nach den berühmten Niagara-Fällen. Wer nach New York gekommen ist, um die natürliche Seite des Bundesstaates kennen zu lernen, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp während der Rundreise einlegen, die hier auch oft in Verbindung mit einer Kanada-Rundreise stattfindet. In den Wassermassen bricht sich das Licht und funkelt in tausend Farben, während der Nebel aus den Tiefen aufsteigt. New York-Rundreisen durch die Natur finden besonders häufig im Indian Summer statt. Der Begriff beschreibt eine warme und trockene Wetterperiode im Spätherbst, die besonders schön ist, da die Laubwälder bereits in allen Farben erstrahlen, während der blaue Himmel über ihnen den perfekten Kontrast dazu bildet. Dieses Farbenspiel erstreckt sich von den Wäldern hinter der Küste bis in die Ausläufer der Appalachen, wo im Übrigen auch einige Wintersportorte zu finden sind. New York ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Ob Winter in den Bergen oder Weihnachten in New York City: Die Vielfalt des amerikanischen Bundesstaates kennt keine Grenzen.

Auswandern in die USA – Existenzgründung in New York

Die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten – So wird die Großstadt an der Ostküste von Amerika gerne bezeichnet. New York fasziniert, New York begeistert und lockt jährlich Millionen Besucher an. Die Stadt ist und bleibt das beliebteste Reiseziel der USA. Der amerikanische Lebensstil zieht manche Touristen sogar so sehr in den Bann, dass sie sich vorstellen können, dort eine Existenz aufzubauen, um den amerikanischen Traum zu leben. Daher ist es auch kein Wunder, dass die Startup-Szene in New York boomt. „Die Amerikaner denken größer und weiter als wir“, erklärte der Gründer der Software-Testplattform Testhub, Jan Wolter, dem „Tagesspiegel“. Auf diesem Fluss möchten auch Gründer aus dem Ausland mitschwimmen.

Die Wahl der Rechtsform

Doch eine Existenz wird nicht von heute auf morgen gegründet. In diesem Bereich bedarf es einer intensiven Planung. Besonders der Aufbau eines Startups in Amerika will wohlüberlegt sein. Die Wahl der Rechtsform gehört beispielsweise dazu. In Frage kommen dabei unter anderem die folgenden, bei denen es je nach Geschäftsmodell und Region zu Abweichungen kommen kann:

  • Spricht man von einem Sole Proprietorship, meint man ein Einzelunternehmen ohne Haftungsbeschränkung. Das bedeutet, dass man für das eigene Unternehmen und die damit verbundenen Verpflichtungen selbst verantwortlich ist, was den Vorteil hat, dass eine Gründung sehr einfach und schnell vonstattengehen kann. Die Investition von Kapital ist im ersten Schritt nicht nötig.
  • Desweiteren hat man in Amerika die Möglichkeit, eine Partnerschaft mit anderen Unternehmen einzugehen. Auch bei diesem Partnership gibt es eine einfache Form, bei der beide Partner voll haften. Die Gründung dafür ist ebenfalls relativ einfach und kann mündlich erfolgen, was einen jedoch nicht davon abhalten sollte, die Verantwortlichkeiten und Finanzierungen schriftlich in einem Vertrag festzuhalten.
  • Bei den Limited Corporations handelt es sich im Gegensatz zu den anderen beiden um haftungsbeschränkte Unternehmen. Diese Art der Rechtsform stellt eine größere Herausforderung dar und erfordert deutlich mehr Arbeit. Kapital und Geduld müssen hier mitgebracht werden. Gerade für Ausländer kann sich dieses Vorhaben aufgrund einiger Beschränkungen als schwierig gestalten.

Vorbereitungen: Vom Businessplan bis zur Greencard

Bevor man sich jedoch hinaus in die weite Welt wagt, empfiehlt es sich, sich damit auseinanzusetzen, was es bedeutet, Gründer zu sein. Erfüllt man bestimmte Kriterien nicht, kann eine Existenz schneller scheitern, als sie aufgebaut wurde. Die Handwerkskammer Region Stuttgart hat daher zehn Erfolgsfaktoren für Existenzgründer zusammengestellt, an denen man sich orientieren kann. Ein gutes Konzept alleine reicht keinesfalls aus. Ist man sich bewusst, was es bedeutet, eine Existenz aufzubauen, geht es im nächsten Schritt darum, sich mit den Gegebenheiten vor Ort auseinanderzusetzen. Schließlich kann man nicht einfach nach New York reisen, und alles andere ergibt sich von selbst. Wer in Amerika arbeiten und leben möchte, kommt um die Beantragung einer GreenCard nicht drum herum.

Da dieses Verfahren nicht immer ganz einfach ist, haben es sich Unternehmen wie die The American Dream US GreenCard Service GmbH zur Aufgabe gemacht, sogenannte GreenCard-Lotterien durchzuführen, bei der fast jeder die Möglichkeit hat, eine solche Einreise- und Arbeitserlaubnis zu gewinnen. Erfüllt man die Anforderungen, die man auf den Internetseiten der Organisationen einsehen kann, erhält man die Chance, einen Antrag zur Teilnahme zu stellen. Nachfolgend wird dieser geprüft. Im Fall eines Gewinns werden einem daraufhin die Gewinndokumente zugesandt, die man anschließend zur Annahme bestätigen muss. Im Verlauf wird es dann besonders spannend, denn nun kann man mit der Einladung in das US-Konsultat rechnen, welches seinen Deutschlandsitz in Frankfurt hat. Ist der Interviewtermin erfolgreich abgeschlossen, folgt die erste Einreise in die USA, welche gerne auch als Aktivierungsreise bezeichnet wird. In diesem Zusammenhang muss bereits eine US-amerikanische Adresse angegeben werden, an die die GreenCard verschickt werden kann. Ein Vorteil ist es daher, bereits einen eigenen Wohnsitz oder Freunde, Verwandte oder Bekannte vor Ort vorweisen zu können. Ist das nicht der Fall, können die Organisationen im Idealfall aber auch Alternativen anbieten. Nach erfolgreichem Empfang hat man es dann geschafft: Man kann sich stolz als GreenCard-Besitzer bezeichnen, wodurch einem nun die unbegrenzten Möglichkeiten New Yorks in vollem Umfang geboten werden können. Das ist die Chance für eine Existenzgründung auf amerikanischen Boden!