Interview mit Katharina Walter Carrapa

Hallo Katharina, stell dich unseren Lesern doch bitte einmal vor.

 

Katharina W. CarrapaIch bin Katharina, 34 Jahre alt und verheiratet mit Daniel. Ursprünglich komme ich aus Bamberg in Oberfranken, habe dann aber an wirklich vielen unterschiedlichen Orten gelebt und gearbeitet. Die spannendsten Orte waren Argentinien und ein Sioux-Indianerreservat in den USA.

Die längste Zeit habe ich allerdings bei Berlin verbracht und von dort aus ging dann auch das Abenteuer New York los. Von Beruf bin ich gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, habe aber später evangelische Theologie studiert, um als Pastorin in einer Kirchengemeinde zu arbeiten. Als wir nach NY gekommen sind wollte ich mich noch mal ganz neu und anders ausprobieren und habe mich selbstständig gemacht.

 

 

Wie lang lebst du schon in New York und warum hast du dir genau diese Stadt als Ziel deiner Auswanderung ausgesucht?

 

Wir sind im September 2014, also vor ca. 2 1/4 Jahren nach New York gekommen. Da wir über die Arbeitsstelle meines Mannes in die USA gekommen sind, gab es als Auswahl für ihn New York, London oder Singapur und da ich umbedingt in die USA wollte, haben wir uns natürlich für New York entschieden.

Keiner von uns beiden war vorher jemals in New York gewesen. Für Daniel war es sogar das erst Mal in den USA überhaupt. Da waren wir beide sehr wagemutig unterwegs, denn New York City ist schon ein Abenteuer für sich!

 

 

Was war der Grund dafür, dass du Deutschland den Rücken gekehrt hast?

 

„Den Rücken gekehrt haben“ hört sich so hart an, das empfinde ich eigentlich gar nicht so. Ich habe nie gedacht „ich will/muss weg aus Deutschland“, sondern es hat mich viel eher hingezogen in die USA. Das war emotional total pregnant und erst habe ich die Gefühle gar nicht erlauben können, weil ich mir gedacht habe „Du spinnst doch! Wie soll das denn funktionieren in die USA zu gehen?!“

An zwei Momente erinnere ich mich noch deutlich, die gut zeigen wie ich damals (2013) drauf war. Wir sind nach Weihnachten auf dem Rückweg von Bamberg nach Berlin gewesen und an der Autobahn sah ich ein American Diner leuchten und dachte mir „da musst du jetzt hin!“. So als wäre das wie ein Anker, den ich ergreifen müsste. Ich wollte so nah an Amerika dran sein wie möglich und schlussendlich waren wir dort dann auch zum Abendessen. Das Diner hatte so tolle Plastikbänke in rot, wie man das aus den 50er Jahre Filmen kennt. In dem Diner war dann für kurze Zeit meine USA-Sehnsucht gestillt.

Und über die nächsten Wochen wurde es schlimmer. So schlimm, dass wir die Serie Big Bang Theory geschaut haben und mir die Tränen kamen, als sie über die Einkaufskette 7Eleven gesprochen haben. Echt mega krass! Ich glaube das war auch, weil ich so am Rande des Wahnsinns wegen meiner Masterarbeit war und so urlaubsreif. Wisst ihr, wie das ist, wenn das Fass schon zum Überlaufen voll ist und dann reicht schon ein Tropfen und alles schwappt über den Rand. Und das war bei mir dann wohl der Spruch mit dem 7Eleven.

Warum diese Amerika-Sehnsucht da war, kann ich nicht mal sagen. Ich habe 2009/10 für sieben Monate in Chicago und South Dakota gelebt und gearbeitet und da wurde wahrscheinlich irgendwie die Grundlage geschaffen, dass ich wieder zurück in dieses Land wollte. Deshalb war der Grund wohl mein Herz und die Sehnsucht darin und das habe ich dann nach dem spontanen Tränen auch ernst genommen.

 

 

Hast du manchmal Heimweh nach Deutschland? Wenn ja, was tust du dagegen?

 

Ja, ab und zu habe ich Heimweh nach Deutschland – nach meinen langjährigen Freunden und meiner Familie und auch nach der deutschen Kultur. In der Vorweihnachtszeit kommt das immer am stärksten auf. Mir fehlen dann die deutschen Weihnachtsmärkte, wo man mit Freunden eng nebeneinander steht und sich die Hände an der Tasse mit Glühwein wärmt und über Gott die Welt quatscht.

Weihnachtsmärkte gibt es auch in New York, aber die sind schon anders, als was ich aus Deutschland kenne. Die Leute tummeln sich da nicht in Grüppchen um den Glühweinstand, weil Glühwein dort gar nicht erlaubt ist (Alkoholverbot in der Öffentlichkeit). Deshalb gebe ich mich mit den Alternativen zufrieden, zum Beispiel dem Weihnachtsmarkt am Columbus Circle, der einen Stand mit Bratwurstbrötchen hatte und einen mit Kinderpunsch.

Manchmal vermisse ich auch den deutschen Humor und dann höre ich mir Mario Barth, Eckhart von Hirschhausen, Michael Mittermeier und wie sie alle heißen an und lache über Witze, die nur deutsche Muttersprachler witzig finden.

 

 

Nenne uns doch bitte einmal 3 Dinge, die du an New York liebst und 3 Dinge, auf die du auch gut verzichten könntest.

 

Ich liebe es, dass New York City so vielseitig ist. So viele unterschiedliche Kulturen, Religionen, Hautfarben, Kleidungsstile. Das finde ich total spannend und das fasziniert mich. Es gibt Menschen, wie du und ich und dann auch wieder Menschen, die man aus dem Fernsehen kennt (ab und zu läuft man an ihnen vorbei *verrückt ist das*). Jeder darf sein und alle machen die Vielseitigkeit dieser Stadt aus.

Ich liebe es auch, dass New York City alte und neue Gebäude hat und auch alles dazwischen. Der Kontrast von einem Juwel, wie dem Grand Central Terminal mit seiner Architektur und dann in der selben Straße das Chrysler Building, das so modern und innovativ ist. Toll, dass das Alte da bleiben darf, das Charakter und Würde bringt, aber auch das Neue und Moderne seinen Raum bekommt und dadurch Platz für neue Ideen macht.

 

Grand Central Terminal

Grand Central Terminal

 

Ich liebe auch, dass diese Stadt ein unendliches Kontingent an Kultur bietet. Sightseeingmöglichkeiten, Museen, Theater, Musicals, Parks etc. – egal was man für ein Typ von Mensch ist, man wird etwas für sich finden. Deshalb ist New York City auch nicht eine Stadt, die man nur einmal besuchen kann, sondern immer wieder. Beim ersten Mal sieht man Attraktionen, wie die Freiheitsstatue, das Empire State Building, den Central Park und den Times Square und beim nächsten Mal gibt es noch so viel mehr was auch sehens- und erlebenswert ist. Man lernt nie aus und kann seinen Horizont dadurch ungemein erweitern und das, obwohl man nur eine Stadt besucht!

Verzichten könnte ich auf den Verkehrslärm, ganz besonders der vielen Sirenen, und die stickigen und laut ratternden U-Bahnen. Auch die Berge an Müll, die täglich produziert werden und überall auf den Gehwehen rumliegen finde ich nicht so schön. Je nach dem wie anstrengend mein Tag war, strengen mich die vielen Menschenmassen an. Da würde ich mich dann lieber nach Ruhe und Abgeschiedenheit sehnen, aber muss trotzdem in die volle U-Bahn. Doch mit all diesen Mankos lernt man hier umzugehen.

 

 

Womit verdienst du in New York deine Brötchen?

 

Ich mache ganz unterschiedliche Dinge, teilweise zum Brötchen verdienen, teilweise als kostenlosen Mehrwert für andere Menschen.

Letzteres geschieht auf meinem Blog, auf dem ich über unser Leben in New York erzähle und viele Bilder zeige und auf den ihr ganz herzlich eingeladen seid auch mal vorbeizuschauen (www.heartfullydone.com/blogdeutsch).

Des Weiteren stelle ich hanggemachte Karten her, die ich verkaufe. Zudem gebe ich Workshops, in denen ich jung wie alt beibringe selbst Karten oder Home Decor zu machen.

Und dann habe ich noch eine Lizenz als Wedding Officiant und traue Paare, die sich in New York City das Ja-Wort geben wollen. Da war mein Highlight eine Trauung, die oben auf dem Rockefeller Center im 70. Stock war. Ein Highlight für das Brautpaar und für mich natürlich auch! 🙂

 

Zurzeit entwickeln sich aber grade noch neue Sachen von denen ich mir hoffentlich bald auch ein paar Brötchen (oder hier wohl eher Bagels) kaufen kann. Dabei wird auch mein Studium als evangelische Theologin zum Zuge kommen, was ich toll finde, weil mir das auch am Herzen liegt.

 

Und ich würde auch so gerne noch Menschen beraten und coachen. An sich selbst zu glauben, optimistisch zu sein und wirklich zu träumen. So viele Leute wollen gerne nach New York kommen, aber trauen sich nicht und das finde ich so schade. Egal, ob es für euch New York City ist oder etwas anderes: Traut euch! Seid mutig und probiert es aus!

 

An dieser Stelle muss ich jetzt aber auch ganz ehrlich sagen, dass ich es schwer hätte hier mit meinem unregelmäßigen Gehalt zu (über)leben. New York ist eine sehr teure Stadt und ein regelmäßiges Einkommen schenkt sehr viel Frieden. Deshalb großer Dank an meinen Mann Daniel, der ein regelmäßiges Einkommen hat und mir dadurch ermöglicht an meiner Selbständigkeit zu arbeiten!

 

 

Auf www.heartfullydone.com betreibst du dein Unternehmen. Was kann man denn dort entdecken?

 

Wie bereits oben erwähnt kann man dort meinen Blog entdecken, den ich jeweils auf Deutsch und Englisch schreibe und den jeder kostenlos abonnieren kann. Hier erzähle ich ganz persönlich von meinen Eindrücken über New York City und auch wie die Reise vor über zwei Jahren los gegangen ist. Ich teile die Höhen und Tiefen und versuche dabei so authentisch wie möglich zu sein, denn nur weil ich jetzt in NYC lebe, ist mein Leben noch lange nicht perfekt, auch wenn es nach außen hin so unglaublich aufregend wirkt.

Auf meiner Webseite findet man unter der Rubrik „Classes“ die unterschiedlichen Workshops, die ich zurzeit im Angebot habe. Das heißt jeder der in New York City zu Besuch ist und Lust hat mich kennenzulernen und mit mir basteln zu lernen, der ist herzlich Willkommen! Von meiner Wohnung hat man auch einen schönen Blick aufs Empire State Building, deshalb hat ein Workshop bei mir auch immer ein bisschen Sightseeing inklusive. 😉

Unter der Rubrik „Gallery“ und „Custom“ können sich Bastelbegeisterte Ideen holen für unterschiedliche Anlässe, wie Geburtstag, Hochzeit, Baby, Weihnachten und vieles mehr.

 

 

Verrate unseren Lesern doch bitte einmal deine 3 persönlichen Lieblingsplätze in New York.

 

Zu allererst muss ich sagen, dass ich in New York ständig neue Plätze kennenlerne und deshalb verwandeln sich meine Lieblingsplätze auch immer mal wieder. Zur Zeit sind das meine Highlights:

1. Unsere Wohnung – klein aber fein und mit Blick aufs Empire State Building. I just love it!

2. Patrick’s Cathedral – meiner Meinung nach eine der schönsten Kirchen der Welt, egal ob man Kirchgänger ist oder nicht, weil es einfach ein beeindruckendes Bauwerk ist.

 

St. Patrick's Cathedral

St. Patrick’s Cathedral

 

3. Roosevelt Island – die kleine Insel liegt im East River zwischen Queens und Manhattan und man kann dort spazieren gehen und hat eine tolle Sicht auf Manhattans Skyline. Toll ist auch die Seilbahn von Roosevelt Island rüber nach Manhattan zu nehmen. Das kostet nur eine Fahrt mit der MetroCard und wenn man den 7-Day-Pass hat, dann nichts zusätzlich.

 

Roosevelt Island Seilbahn

Roosevelt Island Seilbahn

 

Ich danke euch ganz herzlich für eure Aufmerksamkeit! Vor allem denjenigen, die bis zum Schluss gelesen haben. 🙂 Wenn ihr in der City seid und zu einem Workshop vorbeikommen wollt, dann schreibt mir sehr gerne an katharina@heartfullydone.com. Ich freue mich immer darauf neue Leute kennenzulernen!

 

Ganz herzliche Grüße aus New York City!

eure Katharina

Die Highlights unserer Reise nach New York

Reisebericht der Familie Jürgens

New York, wir kommen! Dieses Jahr war es endlich so weit – Wir haben eine Reise nach New York gebucht. Schon seit einigen Jahren habe ich mit meiner Frau den den Wunsch gehegt endlich mal nach New York zu fliegen. Dieses jahr hat es geklappt und wir möchten unsere schönsten Besuche von Sehenswürdigkeiten mit euch teilen.

 

Das Empire State Building


 

Das Empire State Building gehört zu den markantesten Gebäuden der Welt. Ursprünglich freuten wir uns nur auf den schönen Fernblick von der Aussichtsetage im 86. Stock, merkten aber bald, dass es im Empire State Building viel mehr zu sehen gibt, beispielsweise die wunderschön dekorierte Eingangshalle und mehrere Ausstellungen.

Am schönsten war aber, als wir abends zu einem zweiten Besuch zurückkehrten. Der Ausblick auf das Lichtermeer von New York war überwältigend. Wir werden es nie vergessen. Ebenso eindrucksvoll war auch die Aussichtsplattform „Top of the Rock“ im 70. Stock des General Electric Buildings, einem Teil des Rockefeller-Komplexes im Zentrum Manhattans.

 

Die Freiheitsstatue und das Einwanderungsmuseum auf Ellis Island


 

Diese berühmte Sehenswürdigkeit wollten wir uns bei unserer Reise nach New York nicht entgehen lassen. Über viele Jahrzehnte hinweg war die Freiheitsstatue im Hafen von New York das Erste, was Millionen von Einwanderern aus aller Welt von Amerika erblickten. Die Freiheitsstatue stand als Symbol für das bessere Leben in Freiheit und Wohlstand.

Bei ihrem Anblick waren Elend und Leid vergessen, dass sie in der Alten Welt zurückgelassen hatten. Etwas von diesem Geist der Freude und der Hoffnung weht auch heute noch um die Freiheitsstatue. Wir konnten es deutlich spüren und genossen die Zeit bei der Besichtigung.

 

Das One World Trade Center


 

Obwohl diese Sehenswürdigkeit nicht in unserem New York Pass enthalten ist, mussten wir sie einfach besuchen. Wer hat nicht die Bilder des furchtbaren Terroranschlags vom 11. September 2001 in Erinnerung? Die Aufnahmen gingen damals um die ganze Welt.

Das One World Trade Center steht an der Stelle des zerstörten World Trade Center und ist mehr als nur das höchste Gebäude New Yorks und der USA. Es ist ein Symbol dafür, dass sich das amerikanische Volk nicht unterkriegen lässt und stets für die Ideale von Freiheit und Selbstbestimmung eintritt.

Allein schon die Fahrt mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform in der 100. Etage war ein Erlebnis. Der Ausblick von hoch oben über die Dächer von New York ist ein sehr schönes Erlebnis, besonders wenn es dunkel wird und die Lichter angehen. Durch eine dicke Glasscheibe im Fußboden konnten wir das Treiben auf den Straßen 100 Stockwerke unter uns beobachten.

Viel zu schnell war unsere Zeit in New York vorbei und wir mussten den Heimflug antreten. Die Bilder und Eindrücke unserer Reise bleiben aber in unserem Gedächtnis.

New York, wir kommen wieder!

 

Blogparade!
Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade von http://www.rundreise-suedostasien.de teil.

ESTA – elektronisches Einreiseformular für die USA

estaFrüher war für die Einreise in die USA ein Visum erforderlich, das heute durch das sogenannte ESTA-Formular ersetzt wird. ESTA ist eine elektronische Einreisegenehmigung, die vor Antritt der Reise online erstellt und von dem Ministerium für Innere Sicherheit genehmigt wird. Wie die Beantragung dieses Formulars funktioniert, zeigt dieser Beitrag.

Seit vielen Jahren ist die Einreise in die Vereinigten Staaten mit stärkeren Sicherheitsmaßnahmen verbunden. Durch die Kontrollen sollen die Sicherheitsrisiken für die USA, insbesondere die Gefahr möglicher Terroranschläge, minimiert werden. Längst werden die Sicherheitschecks an den heimischen und ausländischen Flughäfen ausgeweitet und verschärft. Personen, die in die USA reisen möchten, sollten aus diesem Grund ausreichend Zeit mitbringen. Dass die Beantragung eines Visums seit einigen Jahren entfällt, sorgt zwar für Erleichterung, jedoch müssen Reisende bei der US-Regierung ein elektronisches Einreiseformular namens ESTA beantragen, sofern sie sich nicht länger als drei Monate in den USA aufhalten.

 

ESTA – Definition, Antrag & Gültigkeit


 

ESTA (Electronic System for Travel Authorization) ist der Name einer elektronischen Einreisegenehmigung, die für die Einreise in die USA unbedingt erforderlich ist. Früher benötigten Urlauber wenige Wochen vor Antritt ihres USA-Aufenthaltes nicht nur einen gültigen Reisepass, sondern auch ein Visum, um in die USA reisen zu dürfen. Heute ist ein gültiger Reisepass zwar immer noch Pflicht, jedoch müssen Reisende kein Visum, sondern das sogenannte ESTA-Formular beantragen, das von dem US-Ministerium für Innere Sicherheit ausgehändigt wird.

Beantragt wird das Formular, das zwei Jahre lang gültig ist und 14 Dollar kostet, mindestens 72 Stunden vor Antritt der Reise. Theoretisch können USA-Reisende mit einem gültigen ESTA-Formular mehrmals in die USA reisen, allerdings ist für die Einreise ein gültiger Reisepass erforderlich. Sofern der Reisepass zwischenzeitlich ausläuft, muss auch das ESTA-Formular erneut beantragt werden. Die Antragstellung bei dem US-Ministerium für Innere Sicherheit erfolgt online.

Die ESTA Genehmigung kann auf der Seite http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta/ beantragt werden.

Neben persönlichen Angaben, darunter

  • Name & Adresse
  • Adresse in den USA
  • Reisepass- und Flugnummer,

muss der Reisende auch zahlreiche Fragen beantworten, die sich mit den Themen:

  • Seuchen
  • Verhaftungen
  • Verurteilungen
  • Terror-, Nazi- und Spionagevergangenheit

auseinandersetzen. Auch wenn einige Fragen auf den ersten Blick lächerlich erscheinen, sollten Flugreisende sich beim Ausfüllen des Formulars keine „Scherze“ erlauben, weil die Einreise in die USA gegebenenfalls verweigert wird.

 

Berechtigt das ESTA-Formular zur Einreise?


 

Auch wenn USA-Reisende über eine elektronische Einreisegenehmigung verfügen, kann es in den USA durchaus passieren, dass die Einreise verweigert wird, da die endgültige Entscheidung von den örtlichen Grenzbeamten getroffen wird. Zwar liegt die Wahrscheinlichkeit, dass deutsche Staatsbürger die Grenze nicht überqueren dürfen, bei 1:1.000, jedoch ist eine Ablehnung durchaus möglich.

Auch kann es passieren, dass die Beantragung der elektronischen Einreisegenehmigung fehlschlägt. Eine Ablehnung des Antrages kann mehrere Gründe haben, die eine US-Behörde keinesfalls preisgeben muss. Zwar können Reisende Einspruch erheben, jedoch sehen die Erfolgsaussichten eher düster aus. In diesem Fall müssen Personen, die ihren Urlaub in den USA verbringen wollen, bei der US-Botschaft ein Visum beantragen. Geschäftsreisende und Studenten, die in den USA arbeiten und studieren wollen, benötigen übrigens in jedem Fall ein Visum, weshalb die Beantragung eines ESTA-Formulars entfällt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf estaformular.org

 

Ferienwohnungen außerhalb von New York – eine günstige Alternative

New York gehört zu den aufregendsten und schönsten Städten der USA. Die multikulturelle Kultmetropole hat zahlreiche Attraktionen zu bieten, die für unvergessliche Sightseeingtouren sorgen. In New York wechseln schwindelerregende Wolkenkratzer, pittoreske Baukunst, Theater, Museen, Clubs, Cafés und pulsierende Shoppingmeilen sich ab, sodass Besuchern ein Überangebot an Eindrücken und Angeboten zur Verfügung steht. Für Familien und Studentengruppen sind die Unterkünfte in New York allerdings vielfach zu teuer, weshalb Ferienwohnungen und Pensionen, die sich außerhalb der Millionenmetropole befinden, als preiswertere Alternative gelten.

New York ist eine Stadt der Superlative. Die aufsehenerregende Metropole, die zu den größten Städten der USA gehört, beeindruckt in erster Linie mit einer repräsentativen Skyline, die moderne und geschichtliche Bauwerke zu vereinen vermag. Allerdings liegen die meisten Sehenswürdigkeiten in Manhattan, dem sowohl beliebtesten als auch teuersten Stadtteil der Metropole. Ein Hotelzimmer kostet hier nicht selten mehr als 200 Euro pro Nacht – ein Preis, den Familien und Studentengruppen sich häufig nicht leisten können. Wesentlich preiswerter sind Unterkünfte, die sich außerhalb der Kultmetropole befinden. Hier liegen die Preise zwischen 70 und 150 Euro pro Nacht. Viele Pensionen und Ferienwohnungen gruppieren sich vor den Toren der Stadt, sodass die Sehenswürdigkeiten in greifbarer Nähe sind.

Preiswerte Unterkünfte in Newark, Elizabeth, Hasbrouck Heights, East Orange


Wer New York besuchen und etwas Geld einsparen möchte, sollte sich für eine günstigere Unterkunft entscheiden, die außerhalb der Großstadt liegt. Während die meisten Hotelzimmer in New York über 200 Euro kosten, sind die Preise von Pensionen und Ferienwohnungen, die sich in den Vororten der Großstadt befinden, weitaus erschwinglicher. Da New York über ein breit gefächertes Verkehrsnetz verfügt, ist das Stadtzentrum in 20 oder 30 Minuten zu erreichen. Ferner stehen Besuchern Mietwagen zur Verfügung, die sie direkt am Flughafen in Empfang nehmen können.

Eine Möglichkeit des Aufenthaltes ist Newark, die größte Stadt des benachbarten Bundesstaates New Jersey. Ein großer Vorteil ist, dass Newark über einen internationalen Flughafen verfügt, der von deutschen Airlines angeflogen wird. Das Reiseziel, das sich an der Mündung des Passaic-River erstreckt, liegt etwa 16 Kilometer westlich von New York. Preiswerte Unterkünfte gibt es auch in der kleinen Gemeinde Hasbrouck Heights, die sich in der Region Bergen County befindet. Hasbrouck Heights ist ebenfalls 16 Kilometer von Midtown Manhattan entfernt und mit öffentlichen Verkehrsmitten bequem zu erreichen.

East Orange und Elizabeth, zwei Orte, die sich 15 bis 20 Kilometer westlich und südwestlich von New York befinden, runden das Angebot an preisgünstigen Ferienwohnungen und Pensionen gelungen ab. Elizabeth, eine Stadt mit rund 125.000 Einwohnern, ist in direkter Nähe des Newarker Flughafens gelegen, sodass die Anreise bequemer kaum sein kann. Für Shoppingfans ist Elizabeth eine beliebte Adresse, weil sich hier eines der größten Einkaufszentren New Jerseys befindet.

New York im September – Tradition, Musik und alternative Kunst

New York, die Millionenstadt, zieht jedes Jahr unzählige Besucher in Ihren Bann. Viele kommen, um die Freiheitsstatue, die Brooklyn Bridge oder auch den Ground Zero zu sehen. Dabei hat diese Megametropole noch viel mehr als nur die bekannten Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das ganze Jahr über werden in allen Stadtteilen Shows, Märkte, Ausstellungen oder andere kulturelle Highlights abgehalten.

Exotisches New York


 

Exotisches New YorkDem Ruf vom Schmelztiegel der Nationen wird die Metropole auch bei ihren Veranstaltungen gerecht.
Gut in die Vielfalt passt daher die Caribbean street Parade, die gleich am 1. September beginnt. Tänzer und Tänzerinnen in farbenprächtigen Kostümen, Oldtimer und Reggae, Calypso sowie karibisches Essen sind zu bestaunen und zu genießen. Das Ganze findet im Stadtteil Brooklyn statt und ist sogar kostenlos. NYC von seiner exotischen, karibischen Seite.

Und für alle diejenigen, die unbedingt wissen wollen, wie deutsche Kultur in den Vereinigten Staaten gepflegt und gefeiert wird, gibt es am 21. September das Ompahfest, auch als Schützenfest bekannt. Wer deutsches und österreichisches Essen, Bier, Musik und Tanz vermisst, wird hier garantiert fündig. Auch dies kann exotisch sein, nicht nur für die New Yorker.

Tradition, Musik und alternative Kunst


 

Jazz in New YorkWer lieber Jazz statt Reggae und Clubs statt Sehenswürdigkeiten in New York mag, ist während des gesamten Septembers in New York genau richtig. Denn dann findet das NY Jazz Festival statt.
Aber nicht nur Zeitgenössisches gibt es im Big Apple. Die Geburtsstunde der USA von 1776 wird am zweiten Samstag des Monats mit Führungen, Nachstellungen bedeutender Szenen und historischen Tänzen und Handwerk zum Leben erweckt. Die 1776 Peace Conference Celebration erinnert auf Staten Island an die Unabhängigkeit der USA von England.

Neben Tradition und Kultur gibt es auch eine lebhafte Filmszene in New York. Dieser wird das New York Film Festival gerecht. Vom 26. September bis Mitte Oktober werden Dokus, Feature Filme und historische Filme in verschiedenen Kinos gezeigt und gewähren einen Einblick in die Kreativität der bekanntesten Filmemacher.

Auch wenn es schier unmöglich scheint, alle Veranstaltungen und Attraktionen sehen zu können, gibt es ein paar, die man als Besucher dieser unvergleichlichen Stadt nicht verpassen sollte. Sparen kann man dabei zum Beispiel mit Rabattheften. Ausführlichere Informationen gibt es auf dieser Webseite zum Nachlesen.

Die Finger Lakes: Indian Summer in der Einsamkeit der Natur

Selbst unter den Einwohnern der niemals schlafenden Stadt New York hat es sich noch nicht vollends herumgesprochen, dass die Region rund um die Finger Lakes nicht nur schönste Aussichten im Indian Summer bietet. Die Region ist zudem sehr wenig besucht, ganz im Gegensatz zu den Hochburgen des nordamerikanischen Herbstes, Vermont und New Hampshire.

Entstanden in der letzten Eiszeit, liegen die Finger Lakes etwas südlich des gigantischen Ontariosees in Upstate New York. Ihr Wasser ist klar, und teilweise, sind die schmalen, aber langen Seen recht tief. Die Gegend rings um die Seen hat viel zu bieten, freundliche Amerikaner, entlegene Farmen, haufenweise Ahornsirup produzierende Ahornbäume und ein Makroklima, das perfekt für den Weinbau geeignet ist.

Finger Lakes: Zweitgrößtes Weinbaugebiet der USA


Weinbau? Das milde Klima, welches in unmittelbarer Nähe der Seen herrscht, begünstigt nicht nur das Wachstum, nicht heimischer Pflanzenarten, es ermöglicht zudem den Weinbau. Im Prinzip wurde in der Region schon immer, allerdings kein sich rühmen könnender, Wein angebaut. Die Geschichte des New Yorker Weinbaus ist eine recht holprige. Kein Wunder also, dass vielen Amerikanern gar nicht bewusst ist, welch vorzügliche Weine inzwischen rings um die Finger Lakes angebaut werden.
Statt riesiger Ländereien, beherrschen kleine, zumeist familienbetriebene Weingüter die hügelige Landschaft der Finger Lakes. Die Gehöfte heißen zunehmend Besucher willkommen, bieten Übernachtungsmöglichkeiten und Weinverkostungen. Wer die Gegend bereist, sollte die Seen Owasco Lake, Keuka Lake und Skaneatles Lake, deren Namen aus der Sprache der Mohawks und anderer Irokesen entstammen (eine kleine Einführung zu den Irokesen-Stämmen gibt es hier), nicht links liegen lassen.

Landschaftliche Highlights, nicht nur während des Indian Summers


Wie eingangs schon erwähnt, sind die Seen bisweilen sehr tief. Der Cayuga, sowie der Seneca Lake gehören zudem zu den tiefsten der USA. An den Ufern des Cayuga Lake gelegen, befindet sich die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Universitätsstadt Ithaca, Heimat der berühmten Ivy-League-Universität Cornell. Von deren Gelände aus bietet sich dem Studenten und Besucher ein herrlicher Blick über den See.
Der Seneca Lake wurde eine Zeit lang vom amerikanischen Militär für Versuche mit U-Booten genutzt. Auch der Name dieses Sees ist indianischen Ursprungs und hat tatsächlich nichts mit dem römischen Dichter zu tun. Das Gebiet um den See herum war früher Siedlungsgebiet des Stammes der Seneca. Am Südende des Sees befindet sich der berühmte Watkins Glen, ein State Park, der für seine herrliche Natur bekannt ist.

Keuka Lake und Owasco Lake


Auch der Keuka Lake verfügt über einen State Park, in dem die reizvolle Landschaft über ausgewiesene Wanderwege erkundet werden kann. Zudem gibt es hier den Keuka Lake Wine Trail. Dieser führt entlang verschiedener Weingüter, die wiederum zu Verköstigungen und zum Verweilen einladen. Zu diesen Weingütern gehört auch das Älteste, die Dr. Konstantin Frank’s Vinifera Wine Cellars. Gegründet wurde es von dem Mann, der den Anbau erlesener Weine, wie er die Region heute prägt, erst möglich machte.
Während die anderen Seen landschaftlich noch nahezu unberührt sind, so hat der Owasco Lake bereits eine längere Geschichte als beliebtes New Yorker Ausflugsziel vorzuweisen. Früher hatten die wohlhabenderen Großstädter hier ihre Sommerresidenzen. Davon zeugt noch immer der Yacht Club an den Ufern des Sees.

Von New York in die Catskill Mountains

Catskill Mountains

Catskill Mountains

Viele New Yorker fahren über das Wochenende in die Catskill Mountains. Dieses Ausflugsziel ist sehr idyllisch gelegen und bietet der ganzen Familie viel Erholung vom Alltag im Big Apple. Schon auf der Fahrt in die Catskill Mountains sollte man die Augen für einige touristische Höhepunkte offenhalten. Neben sehr viel Natur lässt sich dort nämlich auch Geschichte aus den letzten drei Jahrhunderten finden. Einige Gipfel der Catskill Mountains erreichen Höhen über 1.000 m, der höchste Berg ist mit 1.277 m der Slide Mountain. Zirka 100.000 Hektar des Gebirges sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Vegetation besteht aus gemischtem Laub- und Nadelwald.

Start in New York


Die Reise beginnt direkt in der Metropole New York: Es stellt sich natürlich nicht als Problem heraus, einen Mietwagen in den USA zu finden – gerade New York bietet diesbezüglich ein reichhaltiges Angebot. Auf der Fahrt in die Catskill Mountains sollte aber bereits auf den dicht befahrenen Straßen die Konzentration auf den unzähligen Sehenswürdigkeiten liegen, welche hier angefahren werden können. Insbesondere die Stadtteile Hoboken und Midtown in New Jersey liegen auf unserer Route in die Berge. Beide haben sich aus den einstigen Industrie- und Arbeitervierteln zu sehr lebenswerten Bezirken entwickelt. Die einzigartige Architektur beider Orte stellt den ersten Eindruck dar, den wir auf unserer Fahrt aufgreifen.

Hackensack River


Erstmals wird die Fahrbahn auf der Höhe von Hackensack verlassen, um eine Pause einzulegen. Hier befindet sich rund um den Hackensack River ein Naturschutzgebiet, das mit Wasser, Bergen und Bäumen seine Besucher willkommen heißt. Das Gelände wurde einst von den amerikanischen Ureinwohnern bevölkert, die dort einen fruchtbaren Lebensraum fanden. Seit dem 17. Jahrhundert zog es dagegen vorrangig die europäischen Einwanderer in die Abgeschiedenheit des Ortes. Noch immer ist dabei das ehemalige Wohnhaus des Generals von Steuben zu bewundern. Der in Preußen geborene Offizier kämpfte in den amerikanischen Unabhängigkeitskriegen an der Seite George Washingtons und erwarb sich dabei einige Ehren. Eine weitere historische Attraktion mit europäischen Wurzeln lässt sich dagegen auf der nächsten Station antreffen.

Fleischmanns und der Lake Switzerland


Entlang der Old Route 28 biegen wir in die Main Street ein. Das kleine Städtchen Fleischmanns ist in jedem Fall einen Zwischenstop wert. Die Gemeinde wurde im 18. Jahrhundert durch europäische Siedler errichtet. Noch heute orientiert sich der Stil der Wohnbauten an den italienischen, englischen, französischen oder deutschen Prägungen jener Zeit. Der Ort scheint einem historischen Museum zu gleichen. Nördlich davon befindet sich der Lake Switzerland – ein im Jahre 1906 künstlich angelegter See, der sich nahtlos in den natürlichen Charme des Umlandes einfügt und zum Baden ebenso wie zum Schlittschuhlaufen lockt. Eine kurze Pause auf der Fahrt sollte hier in jedem Falle eingelegt werden.

Der Crosby Cemetery


Als letzte Station auf dem Wege in die Catskill Mountains wird auf der Höhe von Halcott kurzzeitig die Strecke verlassen: Hier befindet sich in idyllischer Ruhe der Crosby Cemetery – ein Friedhof, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt wurde und bis heute eine Vielzahl seiner ursprünglichen Gräber bewahrt hat. Im Gegensatz zu anderen Begräbnisfeldern kam es hier im Laufe der Jahre nicht zu einer Weiternutzung der Ruhestätten. Diese wurden vielmehr erhalten, wodurch dem Besucher viele Gedenksteine aus den 1860er und 1870er Jahren begegnen werden. Zudem ist die Leitung des Friedhofs sehr bemüht, die Schicksale der hier beigesetzten Personen zu entschlüsseln. Ein beeindruckendes Zeugnis der Vergangenheit.

Die Catskill Mountains


Nach längerer, aber geruhsamer Fahrt wird das Ziel erreicht. Mag die Strecke aus New York kommend auch relativ kurz sein und ohne Haltepunkte rund drei Stunden andauern, so hinterließ sie aufgrund der Attraktionen doch viele neue Eindrücke und manche ganz besondere Erinnerung. Gleiches gilt für die Catskill Mountains. Das Sandsteingebirge ist mit weitreichenden Wäldern umsäumt, durch die sich einzelne Wohnsiedlungen ziehen. Auch diese sind stets einen Besuch wert. Die Anlagen wurden im beginnenden 20. Jahrhundert errichtet. Die Mountains gelten als beliebter Tagesausflug für viele New Yorker – und wer einmal die reine Natur hier gespürt hat, der kann auch den großen Wert des Geländes für alle Großstädter ermessen.

Eine Reise nach New York sollte daher stets mit einem Abstecher nach Catskill verbunden werden.

New York in Hollywood – berühmte Schauplätze

Stadtteil ManhattanWer das erste Mal in seinem Leben durch New Yorks Straßen streift, erlebt oft merkwürdige Déjà-vus: Es ist, als wäre man hier bereits gewesen. Den meisten Menschen auf der Welt kommt New York zu recht sehr bekannt vor: Viele unserer Lieblingsserien und Lieblingsfilme spielen hier, und allzu oft stolpert man mitten in einen ehemaligen Drehort hinein, ohne sich dessen bewusst zu sein. Filmliebhaber können sich aber auch auf eine systematische Suche begeben – und nebenher besondere und schöne Orte in New York kennenlernen.

Auf den Spuren der Stars in Manhattan und im Central Park


Spätestens seit Friends und Sex and the City über die deutschen Fernseher geflimmert ist, verbinden wir mit New York Glamour, Taxis und gemütliche Mittagessen in hippen Restaurants. Und tatsächlich scheint Manhattan auch in Wirklichkeit nicht sehr weit entfernt zu sein von den Bildern, welche die US-amerikanischen Serien uns vermitteln. Denn tatsächlich treffen sich in ganz Manhattan schicke Menschen zum Business Lunch und wirken, als wären sie die Stars einer Serie von Morgen. Wer die Original Schauplätze in Manhattan sucht, sollte sich jedoch auf die etwas ruhigere 66 Perry Street Ecke Bleecker Street begeben und hier den Aufgang zu Carrys Apartment bewundern.

Central Park New York

Der Central Park

Heimlicher Gewinner unter den Outdoor-Drehorten in New York ist jedoch nicht Manhattan, sondern eindeutig der Central Park. Unzählige Filme wurden hier gedreht, unter anderem: Kevin allein in New York, Kopfgeld, Manhattan Love Story und Independence Day. Jede Ecke und jedes Gebäude im Central Park hat seine ganz eigene Filmgeschichte zu erzählen. Das Restaurant am Loeb Central Park Boathouse ist nicht nur Drehort von Sex and the City, sondern auch von Harry und Sally, Little Manhattan und The Avengers. Der Central Park ist als Drehort sogar so berühmt, dass eine Walking Tour angeboten wird, welche die einzelnen Drehorte im Park erklärt – und nebenher viel von der Geschichte des berühmtesten und größten New Yorker Park erzählt. Aber auch der Tompkins Square Park ist eine beliebte Filmlocation: Große Erwartungen wurde zum Beispiel hier gedreht. Der zuletzt dort gedrehte Film Shelter mit Jennifer Conelly in der Hauptrolle startet bald in deutschen Kinos.

Die berühmtesten Gebäude beim Dreh in NYC


Das für seine Filme berühmteste Hotel in New York ist eindeutig das Hotel Waldorf Astoria. Der Pate 3, gefilmt vom berühmten Francis Ford Coppola, war das blutigste Spektakel, was in dem Hotel abgedreht wurde. Dabei eignet sich das noble Waldorf Astoria eher für romantische Komödien, was auch die Macher von Manhattan Love Story und Ein Chef zum Verlieben erkannten.

In der Kategorie „beliebtestes Hochhaus für den Filmdreh“ liefern sich zwei berühmte Gebäude ein Kopf-an-Kopf-Rennen:
Das Flatiron Building und das Municipal Building sind beide für hochkarätige Filme bekannt. Am Flatiron mit seiner ungewöhnlichen Keilform kletterten sich schon Spiderman und Godzilla fleißig die Finger wund und machten das 1902 erbaute Gebäude damit zu einem der berühmtesten Wahrzeichen in Manhattan. Aber auch das Municipal Building an der Lower East Side durfte schon einige Stars begrüßen:

Hier bewährte sich Batman in Batman Forever, und Natalie Portman verlebte in Leon der Profi als Zwölfjährige in diesem Gebäude bewegte Stunden.

Wer nach der Besichtigung dieser berühmten Drehorte noch nicht genug hat vom Hollywood-Glamour, kann sich an den Ort in News York begeben, an dem eindeutig die meisten New Yorker Szenen gedreht wurden: Das Astoria Kaufmann Studio in Queens ist das größte und beliebteste Filmstudio im Raum New York. Hier entstanden nicht nur Friends, die Sesamstraße und die Cosby Show, sondern auch zahlreiche hochkarätige Filme wie Men in Black, Wallstreet 2 und Der Duft der Frauen.

Filmgeschichte satt im Museum of the Moving Image


Angrenzend zum Studio kann man im Museum of the Moving Image Requisiten aus bekannten Hollywood-Filmen bestaunen. Außerdem präsentiert das Museum fundierte Einblicke über den Filmdreh und spannende Blicke hinter die Kulissen. In besonderen Ausstellungen und Symposien können Filmliebhaber hier ihre Kenntnisse über die US-amerikanische Filmgeschichte auffrischen und anschließend ins nahe Astoria Kaufman Kino gehen – aber nicht, ohne sich vorher in der „Cafe Bar“ ein Spiegelei zur Stärkung und einen Kinogutschein abgeholt zu haben.

Wer in das Mekka der Serien und Actionfilme pilgern möchte, der sollte seinen New York Urlaub gut planen. Manhattan ist nämlich nicht nur als Filmkulisse berühmt, sondern auch für seine Hotelpreise bekannt. Im angrenzenden Brooklyn lassen sich bessere Unterkünfte finden, wenn man beim Städteurlaub auf sein Geld achten muss. Gute Kombinationen aus Flug & Hotel lassen sich bei lastminute.de finden, dem Online-Reisevermittler, der Testsieger von Computer Bild und Stiftung Warentest ist. Hier versammeln sich alle Schnäppchen von namhaften Reiseveranstaltern und garantieren einen ganz besonderen Urlaub in der Filmkulisse New York.

Eine Rundreise durch den Bundesstaat New York

New York ist einer der aufregendsten Bundesstaaten Amerikas. Nicht umsonst trägt der facettenreiche Staat der USA den Beinamen „Empire State“, was übersetzt Imperium-Staat bedeutet. Mit seinen rund 19,5 Millionen Einwohnern gilt New York als drittbevölkerungsreichster Staat, obwohl seine Fläche „nur“ 141.000 km² beträgt. Das sind rund ein Drittel der Fläche Deutschlands. Damit bietet sich der Bundesstaat New York für abwechslungsreiche Rundreisen ganz besonders an. Von den Ausläufern der Appalachen bis hin zu den Atlantikstränden Long Islands, vom 1629 m hohen Mount Marcy bis hin zum großen Eriesee, der vom breiten Saint Lawrence-Strom gespeist wird.

Auf der Rundreise durch New York gibt es zahlreiche Städte, wie auch eine atemberaubende natürliche Vielfalt zu bestaunen. Dabei ist es gleich, ob man an einer Studienreise teilnimmt oder mit dem Mietwagen auf Entdeckungstour geht. Passende Online-Angebote gibt es hier zu finden. Oft liegen auch benachbarte Staaten wie Pennsylvania, Connecticut, Vermont oder Massachusetts auf der New York-Route, sodass den Reisenden mit einer New York-Rundreise die Tür zur gesamten Ostküste offen steht.

Die größten Städte New Yorks

Der Bundesstaat New York lässt sich in zwei Bereiche aufteilen: Downstate New York, welches die Agglomeration der Millionenmetropole New York Citys umfasst, und Upstate New York, das den Rest des Staates beinhaltet. In Downstate New York ist natürlich New York City das Must-See. Die Weltmetropole direkt am Hudson River überzeugt bereits im Anflug mit der Skyline und der berühmten Freiheitsstatue mitten im Atlantik. Fast die Hälfte der Bewohner des Bundesstaates New York leben in New York City selbst. Hier kann man Empire State Building, die Metropolitan Opera oder zahlreiche Museen besichtigen.
Die zweitgrößte Stadt nach New York City ist Buffalo. Sie befindet sich am anderen Ende des Bundesstaates, direkt am Eriesee gelegen, mit Blick auf Kanada. Nicht weit davon entfernt liegen auch die Niagara-Fälle, welche neben dem 115 m großen Rathaus von Buffalo und siebzig weiteren Gebäuden des National Register of Historic Places zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten rund um Buffalo gehören. Ebenfalls zu den wichtigsten Städten der Region Upstate New York zählt natürlich die Hauptstadt des amerikanischen Staates, Albany. Hier steht das bekannte New York State Capitol und zahlreiche sehenswerte Kirchen und Kathedralen. Das Stadtbild wird von Neoklassizismus, Beaux-Art-Stil und modernen Gebäuden geprägt. Nahe an der Grenze zu Vermont an der Mündung des Flusses Mohawk in den Hudson-River gelegen, ist Albany eine wunderbare Abwechslung zum Trubel New York Citys.

Long Island – Strand- und Angelurlaub

Long Island ist eine Insel im Atlantik, die eine Fläche wie Mallorca umfasst. Sie wird von vielen kleineren Inseln umgeben und ist vor allem für paradiesische Strände bekannt. Aufgeteilt in vier Countys, zählt Long Island fast zur Hälfte zu New York City dazu. Teilweise wird auf Long Island sogar Agrarwirtschaft betrieben, wobei die Fischerei der größere wirtschaftliche Sektor ist. Aufgrund der reichen Fischgründe kann man hier wunderbar Angeln.

Niagara-Falls: Indian Summer in New York

Gegenüber der gleichnamigen kanadischen Stadt liegt Niagara-Falls, benannt nach den berühmten Niagara-Fällen. Wer nach New York gekommen ist, um die natürliche Seite des Bundesstaates kennen zu lernen, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp während der Rundreise einlegen, die hier auch oft in Verbindung mit einer Kanada-Rundreise stattfindet. In den Wassermassen bricht sich das Licht und funkelt in tausend Farben, während der Nebel aus den Tiefen aufsteigt. New York-Rundreisen durch die Natur finden besonders häufig im Indian Summer statt. Der Begriff beschreibt eine warme und trockene Wetterperiode im Spätherbst, die besonders schön ist, da die Laubwälder bereits in allen Farben erstrahlen, während der blaue Himmel über ihnen den perfekten Kontrast dazu bildet. Dieses Farbenspiel erstreckt sich von den Wäldern hinter der Küste bis in die Ausläufer der Appalachen, wo im Übrigen auch einige Wintersportorte zu finden sind. New York ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Ob Winter in den Bergen oder Weihnachten in New York City: Die Vielfalt des amerikanischen Bundesstaates kennt keine Grenzen.

Auswandern in die USA – Existenzgründung in New York

Die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten – So wird die Großstadt an der Ostküste von Amerika gerne bezeichnet. New York fasziniert, New York begeistert und lockt jährlich Millionen Besucher an. Die Stadt ist und bleibt das beliebteste Reiseziel der USA. Der amerikanische Lebensstil zieht manche Touristen sogar so sehr in den Bann, dass sie sich vorstellen können, dort eine Existenz aufzubauen, um den amerikanischen Traum zu leben. Daher ist es auch kein Wunder, dass die Startup-Szene in New York boomt. „Die Amerikaner denken größer und weiter als wir“, erklärte der Gründer der Software-Testplattform Testhub, Jan Wolter, dem „Tagesspiegel“. Auf diesem Fluss möchten auch Gründer aus dem Ausland mitschwimmen.

Die Wahl der Rechtsform

Doch eine Existenz wird nicht von heute auf morgen gegründet. In diesem Bereich bedarf es einer intensiven Planung. Besonders der Aufbau eines Startups in Amerika will wohlüberlegt sein. Die Wahl der Rechtsform gehört beispielsweise dazu. In Frage kommen dabei unter anderem die folgenden, bei denen es je nach Geschäftsmodell und Region zu Abweichungen kommen kann:

  • Spricht man von einem Sole Proprietorship, meint man ein Einzelunternehmen ohne Haftungsbeschränkung. Das bedeutet, dass man für das eigene Unternehmen und die damit verbundenen Verpflichtungen selbst verantwortlich ist, was den Vorteil hat, dass eine Gründung sehr einfach und schnell vonstattengehen kann. Die Investition von Kapital ist im ersten Schritt nicht nötig.
  • Desweiteren hat man in Amerika die Möglichkeit, eine Partnerschaft mit anderen Unternehmen einzugehen. Auch bei diesem Partnership gibt es eine einfache Form, bei der beide Partner voll haften. Die Gründung dafür ist ebenfalls relativ einfach und kann mündlich erfolgen, was einen jedoch nicht davon abhalten sollte, die Verantwortlichkeiten und Finanzierungen schriftlich in einem Vertrag festzuhalten.
  • Bei den Limited Corporations handelt es sich im Gegensatz zu den anderen beiden um haftungsbeschränkte Unternehmen. Diese Art der Rechtsform stellt eine größere Herausforderung dar und erfordert deutlich mehr Arbeit. Kapital und Geduld müssen hier mitgebracht werden. Gerade für Ausländer kann sich dieses Vorhaben aufgrund einiger Beschränkungen als schwierig gestalten.

Vorbereitungen: Vom Businessplan bis zur Greencard

Bevor man sich jedoch hinaus in die weite Welt wagt, empfiehlt es sich, sich damit auseinanzusetzen, was es bedeutet, Gründer zu sein. Erfüllt man bestimmte Kriterien nicht, kann eine Existenz schneller scheitern, als sie aufgebaut wurde. Die Handwerkskammer Region Stuttgart hat daher zehn Erfolgsfaktoren für Existenzgründer zusammengestellt, an denen man sich orientieren kann. Ein gutes Konzept alleine reicht keinesfalls aus. Ist man sich bewusst, was es bedeutet, eine Existenz aufzubauen, geht es im nächsten Schritt darum, sich mit den Gegebenheiten vor Ort auseinanderzusetzen. Schließlich kann man nicht einfach nach New York reisen, und alles andere ergibt sich von selbst. Wer in Amerika arbeiten und leben möchte, kommt um die Beantragung einer GreenCard nicht drum herum.

Da dieses Verfahren nicht immer ganz einfach ist, haben es sich Unternehmen wie die The American Dream US GreenCard Service GmbH zur Aufgabe gemacht, sogenannte GreenCard-Lotterien durchzuführen, bei der fast jeder die Möglichkeit hat, eine solche Einreise- und Arbeitserlaubnis zu gewinnen. Erfüllt man die Anforderungen, die man auf den Internetseiten der Organisationen einsehen kann, erhält man die Chance, einen Antrag zur Teilnahme zu stellen. Nachfolgend wird dieser geprüft. Im Fall eines Gewinns werden einem daraufhin die Gewinndokumente zugesandt, die man anschließend zur Annahme bestätigen muss. Im Verlauf wird es dann besonders spannend, denn nun kann man mit der Einladung in das US-Konsultat rechnen, welches seinen Deutschlandsitz in Frankfurt hat. Ist der Interviewtermin erfolgreich abgeschlossen, folgt die erste Einreise in die USA, welche gerne auch als Aktivierungsreise bezeichnet wird. In diesem Zusammenhang muss bereits eine US-amerikanische Adresse angegeben werden, an die die GreenCard verschickt werden kann. Ein Vorteil ist es daher, bereits einen eigenen Wohnsitz oder Freunde, Verwandte oder Bekannte vor Ort vorweisen zu können. Ist das nicht der Fall, können die Organisationen im Idealfall aber auch Alternativen anbieten. Nach erfolgreichem Empfang hat man es dann geschafft: Man kann sich stolz als GreenCard-Besitzer bezeichnen, wodurch einem nun die unbegrenzten Möglichkeiten New Yorks in vollem Umfang geboten werden können. Das ist die Chance für eine Existenzgründung auf amerikanischen Boden!

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