Auswandern in die USA – Existenzgründung in New York

Die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten – So wird die Großstadt an der Ostküste von Amerika gerne bezeichnet. New York fasziniert, New York begeistert und lockt jährlich Millionen Besucher an. Die Stadt ist und bleibt das beliebteste Reiseziel der USA. Der amerikanische Lebensstil zieht manche Touristen sogar so sehr in den Bann, dass sie sich vorstellen können, dort eine Existenz aufzubauen, um den amerikanischen Traum zu leben. Daher ist es auch kein Wunder, dass die Startup-Szene in New York boomt. „Die Amerikaner denken größer und weiter als wir“, erklärte der Gründer der Software-Testplattform Testhub, Jan Wolter, dem „Tagesspiegel“. Auf diesem Fluss möchten auch Gründer aus dem Ausland mitschwimmen.

Die Wahl der Rechtsform

Doch eine Existenz wird nicht von heute auf morgen gegründet. In diesem Bereich bedarf es einer intensiven Planung. Besonders der Aufbau eines Startups in Amerika will wohlüberlegt sein. Die Wahl der Rechtsform gehört beispielsweise dazu. In Frage kommen dabei unter anderem die folgenden, bei denen es je nach Geschäftsmodell und Region zu Abweichungen kommen kann:

  • Spricht man von einem Sole Proprietorship, meint man ein Einzelunternehmen ohne Haftungsbeschränkung. Das bedeutet, dass man für das eigene Unternehmen und die damit verbundenen Verpflichtungen selbst verantwortlich ist, was den Vorteil hat, dass eine Gründung sehr einfach und schnell vonstattengehen kann. Die Investition von Kapital ist im ersten Schritt nicht nötig.
  • Desweiteren hat man in Amerika die Möglichkeit, eine Partnerschaft mit anderen Unternehmen einzugehen. Auch bei diesem Partnership gibt es eine einfache Form, bei der beide Partner voll haften. Die Gründung dafür ist ebenfalls relativ einfach und kann mündlich erfolgen, was einen jedoch nicht davon abhalten sollte, die Verantwortlichkeiten und Finanzierungen schriftlich in einem Vertrag festzuhalten.
  • Bei den Limited Corporations handelt es sich im Gegensatz zu den anderen beiden um haftungsbeschränkte Unternehmen. Diese Art der Rechtsform stellt eine größere Herausforderung dar und erfordert deutlich mehr Arbeit. Kapital und Geduld müssen hier mitgebracht werden. Gerade für Ausländer kann sich dieses Vorhaben aufgrund einiger Beschränkungen als schwierig gestalten.

Vorbereitungen: Vom Businessplan bis zur Greencard

Bevor man sich jedoch hinaus in die weite Welt wagt, empfiehlt es sich, sich damit auseinanzusetzen, was es bedeutet, Gründer zu sein. Erfüllt man bestimmte Kriterien nicht, kann eine Existenz schneller scheitern, als sie aufgebaut wurde. Die Handwerkskammer Region Stuttgart hat daher zehn Erfolgsfaktoren für Existenzgründer zusammengestellt, an denen man sich orientieren kann. Ein gutes Konzept alleine reicht keinesfalls aus. Ist man sich bewusst, was es bedeutet, eine Existenz aufzubauen, geht es im nächsten Schritt darum, sich mit den Gegebenheiten vor Ort auseinanderzusetzen. Schließlich kann man nicht einfach nach New York reisen, und alles andere ergibt sich von selbst. Wer in Amerika arbeiten und leben möchte, kommt um die Beantragung einer GreenCard nicht drum herum.

Da dieses Verfahren nicht immer ganz einfach ist, haben es sich Unternehmen wie die The American Dream US GreenCard Service GmbH zur Aufgabe gemacht, sogenannte GreenCard-Lotterien durchzuführen, bei der fast jeder die Möglichkeit hat, eine solche Einreise- und Arbeitserlaubnis zu gewinnen. Erfüllt man die Anforderungen, die man auf den Internetseiten der Organisationen einsehen kann, erhält man die Chance, einen Antrag zur Teilnahme zu stellen. Nachfolgend wird dieser geprüft. Im Fall eines Gewinns werden einem daraufhin die Gewinndokumente zugesandt, die man anschließend zur Annahme bestätigen muss. Im Verlauf wird es dann besonders spannend, denn nun kann man mit der Einladung in das US-Konsultat rechnen, welches seinen Deutschlandsitz in Frankfurt hat. Ist der Interviewtermin erfolgreich abgeschlossen, folgt die erste Einreise in die USA, welche gerne auch als Aktivierungsreise bezeichnet wird. In diesem Zusammenhang muss bereits eine US-amerikanische Adresse angegeben werden, an die die GreenCard verschickt werden kann. Ein Vorteil ist es daher, bereits einen eigenen Wohnsitz oder Freunde, Verwandte oder Bekannte vor Ort vorweisen zu können. Ist das nicht der Fall, können die Organisationen im Idealfall aber auch Alternativen anbieten. Nach erfolgreichem Empfang hat man es dann geschafft: Man kann sich stolz als GreenCard-Besitzer bezeichnen, wodurch einem nun die unbegrenzten Möglichkeiten New Yorks in vollem Umfang geboten werden können. Das ist die Chance für eine Existenzgründung auf amerikanischen Boden!




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